Fotoausstellung

Foto Michael Farkas



Die Ausstellung

Am 27.06.2010 wurde in den Räumen der evangelischen Kirche Rokycany die Abschlussveranstaltung des Projektes Schauplatz - Dejiste durchgeführt. Höhepunkt war die Fotoausstellung von Herrn Michael Farkas. Die Ausstellung umfasst rund 100 Bilder, die die drei kulturellen Bildungsprojekte des Projektes Schauplatz in ihrer jeweils signifikanten, emotionalen Tiefe wiedergeben.
Gleichzeitig spannt die Ausstellung einen Bogen über die drei Teilprojekte hinweg, der erkennen lässt, dass die Entwicklung der Persönlichkeiten in einem rasanten Tempo vor sich ging.

Hier sind keine Kinder oder unentschlossene Jugendliche mehr zu sehen; hier vertreten junge Menschen selbstbewusst und unabhängig von Alter, Nation und Konvention einen Standpunkt.
Die Ausstellung macht es für den Betrachter förmlich spürbar, wie sehr kulturelle Bildung mit ihren Methoden Theater, Tanz und Film Bewegung in vorgefasste Meinungen bringt, vor allem auch dann, wenn es sich um die Einschätzung der eigenen Persönlichkeit handelt. Genauso wie die personale und soziale Kompetenz jedes Teilnehmers, jeder Teilnehmerin im Rahmen der künstlerischen Produktionen zum Vorschein kam, genauso
macht die Ausstellung diesen Prozess sichtbar und erfahrbar.

Der Fotograf

Michael Farkas

Michael Farkas, geboren 1980 in Asch (Tschechische Republik), lebt seit 1990 in Deutschland. 1997 entdeckt er die Fotografie. Seitdem setzt er zahlreiche eigeninitiierte und Auftrags-Fotoreportagen um, deren Ergebnisse sowohl auf nationalen als auch internationalen Ausstellungen zu sehen waren. Darüber hinaus wurden seine Arbeiten in Zeitungen, Zeitschriften oder Büchern veröffentlicht, u. a. im renommierten tschechischen Magazin REFLEX.

Seit 2005 arbeitet Michael Farkas als freiberuflicher Fotograf und widmet sich vermehrt – neben der Portraitfotografie – auch der Werbefotografie. Auftraggeber waren u. a. die DB, Intersport-Händler, Dennree, Bündnis 90/Die Grünen und die SPD.

Jana Pellarova und Michael Farkas

Neben klassischen Fotoreportagen und kommerziellen Aufträgen befasst sich der Fotograf auch mit der künstlerischen und experimentellen Fotografie, sowie mit Installationen.
Michael Farkas arbeitet digital, legt aber immer noch großen Wert auf die traditionelle analoge Arbeitsweise, insbesondere die Schwarz-Weiss-Fotografie. Das Spektrum umfasst hierbei alle Formate von Kleinbild bis Großformat. Schwarz-Weiss-Abzüge werden aufwändig im eigenen Labor vergrößert.

In der Vergangenheit leitete Michael Farkas bereits Fotokurse oder beteiligte sich an fotografischen Projekten mit teilweise sozialem Hintergrund. Ein Beispiel für sein Engagement ist das bienale Großevent "Monat der Fotografie in Hof", bei dem er seit 2005 als Mitorganisator eine tragende Rolle spielt.

www.michaelfarkas.de





"Das Theater sollte unbequem sein. Natürlich nicht die Bestuhlung oder das Klima; nicht die physische Wirklichkeit. Aber es sollte hungrig machen, sehnsüchtig, durstig. Es sollte unbequeme Fragen aufwerfen. Der Geist und das Herz in heiliger Allianz von Gefahr und Veränderung."


(Chris Torch, Produzent und künstlerischer Leiter des "Intercult" Stockholm)

Schauplatz-Dejiste Theaterproduction "Hip-Hop"

Foto Micheal Farkas


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"Der Schauspieler ist dem Schriftsteller, Komponisten, Maler und Bildhauer unterlegen: Diese Künstler sehen ihr entstehendes Kunstprodukt vor sich - auf dem Papier, den Notenzeilen, auf der Leinwand, im gemeiselten Stein. Allein der Schauspieler hat nur sich selbst als Material, sieht sich aber als Kunstgebilde nicht. Seine Arbeit hat etwas Unwirkliches: ... (Der Schauspieler) spielt seine Rolle, ist sie aber nicht und schafft etwas Flüchtiges, was nicht bleibt. Es wird nichts Wirkliches hergestellt. Theater ist der Ort, wo man liebt aber keine Liebe macht, wo man tötet aber nicht wirklich stirbt. Es gibt nichts Falscheres und es gibt nichts Wahreres als das Theaterspielen. Wenn der Vorhang gefallen ist, löst sich die Aufführung in ihre Bestandteile auf, die Beteiligten - Darsteller, wie Zuschauer und Techniker - gehen nach Hause, alles, was da war und lebte, ist vergangen."
(Fritz Kortner, Aller tage Abend, 1959)

Schauplatz-Dejiste Theaterproduction "Hip-Hop"

Foto Micheal Farkas





"Wenn wir von Natur sprechen, dürfen wir nicht vergessen, dass wir ein Teil von ihr sind und dass wir uns selbst mit der gleichen Neugierde und Offenheit betrachten sollen, mit der wir einen Baum, einen Himmel oder einen Gedanken studieren, denn wir sind an das ganze Weltall gebunden"


(Henri Matisse)

Foto Michael Farkas


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"... manche Menschen wissen nicht, dass es in Ordnung ist sich selbst zu mögen. Es ist nicht nur in Ordnung sondern notwendig ganz glücklich zu sein und gut mit anderen klar zu kommen ..."
(Projekt-Tagebuch)

Schauplatz-Dejiste Tanzproduction "Gar@asch"

Foto Michael Farkas





"
Nicht dass man etwas Neues zuerst sieht, sondern dass man das Alte, Altbekannte, von jedermann Gesehene und Übersehene wieder neu sieht, zeichnet die eigentlich originalen Köpfe aus."

(Friedrich Nietzsche)

Schauplatz-Dejiste Filmproduction

"Best Friends Forever", Foto Michael Farkas


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"Alles wirkliche Leben ist Begegnung" (Martin Buber, Religionsphilosoph)

Schauplatz-Dejiste Filmproduction

"Best Friends Forever", Foto Michael Farkas


„hier in dem Theater hab´ ich gelernt zu denken ...“

(Projekt-Tagebuch)